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Die E-Rechnung wird 2025 verbindlicher Standard

Inhaltsverzeichnis

Häufig geht es uns mit der Digitalisierung zu langsam voran – und manchmal überrascht sie uns dann doch wieder mit Tempo an einer Stelle, wo wir es vielleicht gar nicht erwartet haben. Die elektronische Rechnungsstellung, kurz E-Rechnung, ist schon seit einiger Zeit verpflichtend für Unternehmen, die Leistungen für Behörden erbringen. Im nächsten Jahr soll diese Form der Rechnungsübermittlung dann für alle Unternehmen im B2B-Geschäft verbindlich werden. Was aber hat es nun genau auf sich mit der E-Rechnung? Dazu hat der Specific-Blog bei Franz Zahn nachgefragt, dem Geschäftsführer der Specific-Group.

Franz, die E-Rechnung kommt. Das ist doch eine gute Nachricht, nicht?

Ja, das sehe ich so, denn insgesamt wird der neue Standard die Digitalisierung weiter voranbringen. Wenn in Zukunft Rechnungen in einem elektronischen Format in Unternehmen ankommen, die automatisiert und ohne Medienbrüche von der IT weiterverarbeitet werden können, ist das eine Entlastung für die Ressourcen. Zunächst bedeutet es aber erstmal eine Umstellung für alle, die IT-technisch dafür noch nicht ausgerüstet sind.

Was ist das denn eigentlich genau, diese E-Rechnung?

Bei der E-Rechnung oder dem E-Invoicing handelt es sich um ein strukturiertes elektronisches Datenformat, das als maschinenlesbare Version das bisherige Rechnungsformat sozusagen begleitet. Bei der X-Rechnung bzw. dem X-Invoicing handelt es sich beispielsweise um solche Formate.

Insgesamt ist das Thema nicht neu, denn für die Umsetzung der E-Rechnung hat die EU bereits 2014 eine Richtlinie beschlossen, die öffentliche Auftraggeber zur Annahme von elektronischen Rechnungen verpflichtet. Für die Rechnungsstellung an Behörden des Bundes ist die E-Rechnung schon länger zum Standard geworden, bei den Ländern und Kommunen ist das mittlerweile auch so. Anfang 2025 soll die E-Rechnung dann auch im B2B-Bereich verbindlich werden.

Sind Unternehmen denn schon durchgängig darauf vorbereitet?

Wie schon gesagt, ist das Thema nicht neu. Alle Unternehmen sollten daher zumindest informiert sein und in gewisser Weise auch vorbereitet. Aber wir alle wissen ja auch, dass man Dinge, die noch nicht akut sind, gerne aufschiebt. Damit will ich sagen, dass man sich jetzt unbedingt mit der E-Rechnung auseinandersetzen sollte, wenn das noch nicht geschehen ist. Ein Jahr vergeht sehr schnell. Daher sollte man jetzt seine Systeme so ausstatten oder erweitern, dass E-Rechnungen erstellt und empfangen werden können.

Die Specific-Group kann Unternehmen dabei hervorragend unterstützen. Wenn es also Fragen gibt, stehen wir immer gerne mit unserem Know-how und auch mit Lösungen zur Verfügung.

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