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Digitalisierung mit Strategie und Haltung – im Gespräch mit Silvia Kaupa-Goetzl

Inhaltsverzeichnis

Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen – technisch, aber vor allem kulturell. Silvia Kaupa-Goetzl zeigt in diesem Gespräch, wie strategisches Leadership und die richtige Haltung den Unterschied machen.

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Vom Jurastudium zur Mobilitätsexpertin

Silvia Kaupa-Goetzl, Juristin und erfahrene Führungskraft im Mobilitätssektor, hat eine beeindruckende Laufbahn hinter sich. Nach ihrem Jusstudium zuerst in einer Kanzlei tätig, wechselte sie 2005 zur ÖBB und war dort 19 Jahre in unterschiedlichen (Führungs-)Funktionen tätig. Zuletzt war sie als Vorständin beim ÖBB-Postbus aktiv. Seit 2024 engagiert sie sich als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende bei der Dr. Richard Bus GmbH.

Wie Digitalisierung wirklich gelingt: Strategie vor Technik

Silvias Weg in eine technische Branche war definitiv nicht der übliche: Als Juristin musste sie sich in dieser neuen Welt erst zurechtfinden. Was folgte, war eine Karriere, in der sie die digitale Transformation konsequent strategisch vorantrieb – und dabei erkannte: Erfolgreiche Digitalisierung ist keine IT-Frage, sondern eine Führungsaufgabe. Als Leiterin des Fernverkehrs brachte sie WLAN in alle Railjets – ein Meilenstein. Später beim Postbus verantwortete sie IT, Technik und Innovation und erkannte dabei: Transformation beginnt nicht bei der Technik, sondern in der Führungsetage.

Kulturwandel statt Micromanagement

Ein zentrales Thema im Gespräch: Leadership. Silvia betont die Bedeutung von Strategie, Selbstreflexion und einer offenen Fehlerkultur – besonders in großen Organisationen. Für sie ist klar: Verantwortung darf nicht delegiert werden, wenn es schwierig wird. Transformation braucht Vertrauen, Transparenz und eine Kultur, in der neue Ideen auch mal an der Realität scheitern dürfen.

Gleichberechtigung braucht Sichtbarkeit

Als Frau in einer männerdominierten Branche spricht sie offen über Hürden und die Notwendigkeit, stereotype Zuschreibungen aufzubrechen. Es gehe nicht darum, „besser zu sein“, sondern sichtbar und ernst genommen zu werden sowie seine eigenen Interessen und Wünsche wahrzumachen.

Ihr Appell: Frauen brauchen vor allem eines – Vertrauen in die eigene Neugier und Kompetenz. Mentoring, Netzwerke und Vorbilder können dabei helfen. Das gesamte Gespräch mit Silvia Kaupa-Goetzl gibt’s im Video – reinschauen lohnt sich!

Produktion
Interview: Nathalie Nesiba, Head of Marketing, SPG
Schnitt und Ton: Martin Juppe, Senior Content and Communications Manager, SPG

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