Ozgar AI bringt mit Version 1.4.5 ein deutlich stärkeres Werkzeug für den Entwickleralltag. Ozgar ist eine KI-gestützte Plattform für Enterprise Code Intelligence, die komplexe Softwaresysteme verständlich macht, indem sie Code, Daten und Abhängigkeiten in einer gemeinsamen Wissensbasis verbindet und Teams hilft, Bestandssysteme zu analysieren, automatisch zu dokumentieren sowie Zusammenhänge visuell aufzubereiten, um fundierte Entscheidungen schneller zu treffen. Das Release fokussiert sich auf drei direkt spürbare Bereiche: besseres KI-Reasoning, tiefere Code-Intelligenz über große Codebasen hinweg und neue Integrationen in bestehende Entwicklungsumgebungen.
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Was hat sich in der KI-Engine verändert?
Ozgar AI unterstützt jetzt GPT-5 sowohl im Assistenten als auch in der automatisierten Dokumentationsgenerierung. Das bedeutet konkret: stärkeres Reasoning bei komplexen Fragen, besseres Kontextverständnis bei verschachtelten Abhängigkeiten und präzisere Antworten bei mehrstufigen Analysen.
Parallel dazu wurde die gesamte Assistent-Pipeline neu entwickelt. Drei Änderungen sind dabei besonders relevant:
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- Inference- und Reasoning-Validierungsschleife: Antworten werden vor der Ausgabe intern validiert. Das reduziert fehlerhafte oder unvollständige Schlussfolgerungen.
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- Verbesserter Source-Code-Agent: Spezialisiert auf die Analyse großer Enterprise-Codebasen, also genau das, womit IBM i Entwickler täglich arbeiten.
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- Migration auf LangChain4J: Bessere Orchestrierung, höhere Skalierbarkeit. Relevant für Teams, die Ozgar in größeren Umgebungen betreiben.
Für die Modellauswahl empfiehlt Ozgar aktuell folgende Konfiguration:
| Modell | Einsatz |
| GPT-4.1 | Schnell, kosteneffizient |
| GPT-5.2 | Ausgewogen |
| GPT-5.4 | Höchste Qualität |
Das Knowledge Model bleibt bei gpt-4o-mini als Standard. s liefert die beste Balance aus Geschwindigkeit und Ausgabequalität. Für maximale Qualität ist gpt-5.4-mini verfügbar, brachte in bisherigen Tests jedoch für die meisten Szenarien keine signifikante Verbesserung.
Wie weit reicht die neue Source-Code-Intelligence?
Der IBM i KI-Assistent kann jetzt deutlich tiefer in Quelldateien arbeiten. Das bedeutet:
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- Abfragen und Auflisten von Programmen, Quelldateien, Tabellen und Anzeigedateien über Libraries und Packages hinweg
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- Pattern- und Textsuche über RPG-, CL- und andere Programmquellen
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- Analyse von Änderungen in Quelldateien
Neu sind außerdem Programmfluss-Visualisierungen. Sie zeigen grafisch, wie Programme miteinander in Beziehung stehen, was gerade bei gewachsenen Codebasen die Abhängigkeitsanalyse erheblich beschleunigt.
Welche neuen Integrationen sind verfügbar?
Git-Connector
Ozgar AI lässt sich jetzt direkt mit Git-Repositories verbinden. Die Konfiguration erfolgt über eine eigene Oberfläche – moderne Entwicklungsumgebungen können damit nahtlos angebunden werden.
PostgreSQL via JDBC
Wer Datenbankstrukturen direkt analysieren möchte, kann das jetzt auch mit PostgreSQL. Der neue JDBC-Connector ermöglicht die direkte Abfrage von Datenbankstrukturen und Objekten.
MCP-Unterstützung
Ozgar unterstützt jetzt das Model Context Protocol (MCP). Damit lassen sich externe KI-Tools und Clients einbinden, wie Claude Code, Codex und GitHub Copilot. Die Einrichtungsanleitung für den MCP-Client ist in der Ozgar-Dokumentation verfügbar.
Was ist bei Ozgar AI sonst noch neu?
Erweiterte Komponentenabdeckung
Benutzerdefinierte Datenbankfunktionen, Stored Procedures und Datenbank-Trigger sind jetzt als eigene Komponentenseiten in der Dokumentationsgliederung verfügbar.
Data Refresh
Inkrementelle Refreshs sind jetzt stündlich möglich. Der Knowledge Graph und die Systemmetadaten bleiben damit bei minimalem Verarbeitungsaufwand kontinuierlich aktuell.
Chatbot-Personalisierung
Konversationen lassen sich jetzt nach Nutzerrolle anpassen. Das verbessert die Relevanz der Antworten für Entwickler, Analysten und Architekten gleichermaßen.
Neue Spracheinstellung
Ozgar AI ist ab sofort auch auf Niederländisch verfügbar.
Fazit
Ozgar AI v1.4.5 ist kein kosmetisches Update. Die Kombination aus GPT-5-Integration, neu entwickelter Assistent-Pipeline und erweiterter Source-Code-Intelligence macht Ozgar AI für Entwickler spürbar leistungsfähiger. Besonders bei komplexen Codebasen und verteilten Enterprise-Systemen! Die neuen Konnektoren für Git, PostgreSQL und MCP öffnen zusätzlich die Tür zu modernen Entwicklungsworkflows.
Sie wollen Ozgar AI in Ihrer Umgebung einsetzen?
Sprechen Sie uns an. Wir zeigen Ihnen, wie der IBM i KI-Assistent in Ihrer bestehenden Infrastruktur arbeitet und welche Konfiguration für Ihre Teams am meisten bringt.


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